Liveticker Ukraine-Krieg – Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew

16.04.2026 12:39 Uhr
12:39 Uhr
Italien und Ukraine planen gemeinsame Drohnenproduktion
Italien und die Ukraine wollen ihre Rüstungskooperation ausbauen und die gemeinsame Produktion von Drohnen prüfen. Nach einem Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij in Rom sagte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Italien sei besonders an Projekten im Drohnensektor interessiert. Selenskij warb für einen "Drone Deal", mit dem die Ukraine ihre im Krieg gewonnenen Erfahrungen und ihr technologisches Know-how in Kooperationen mit Partnerländern einbringen will. Teams beider Seiten sollen nun die technischen Details klären.
Thank you, Italy, for hosting this visit and for your unwavering support for Ukraine and Ukrainians. I especially want to thank you for the respect shown to our state, to our independence and territorial integrity, and to our people.Respect is just as important as security.… pic.twitter.com/00WQHjimO8
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) April 15, 2026Vor seiner Ankunft in Rom hatte Selenskij in Deutschland ein neues Hilfspaket im Umfang von vier Milliarden Euro für Flugabwehrraketen und Startsysteme erhalten. Weitere Zusagen kamen auch aus Norwegen, Großbritannien und Tschechien.
12:08 Uhr
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 56 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 56 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 61 Geschosse abgefeuert und 123 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod einer Einwohnerin der Siedlung Jekaterinowka durch eine ukrainische FPV-Drohne. In der Siedlung Grusskoje habe ein Mann bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. Drei weitere Männer seien in der Siedlung Malomichailowka teils schwer verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihr Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in ihrem Haus eingeschlagen sei. Außerdem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 13. April bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino verletzt worden sei.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 31 Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, eine Energieanlage, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Lkw und 18 Autos zerstört oder beschädigt worden. Wegen einer ukrainischen Attacke auf eine Energieanlage in der Gebietshauptstadt Belgorod sei die Siedlung Dubowoje teilweise ohne Strom- und Wasserversorgung geblieben.
11:36 Uhr
Der persönliche Einsatz des Friedrich Merz für die Ukraine

Friedrich Merz und Wladimir Selenskij treffen sich am 14. April 2026 in Berlin.Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich, dass Viktor Orbán nicht wiedergewählt wurde und dass die EU jetzt 90 Milliarden Euro an die Ukraine überweisen kann. Am 14. April hat Merz den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij mit militärischen Ehren in Berlin empfangen. Unter anderem wurde eine "strategische Partnerschaft" vereinbart. Das Verhältnis von Merz zur Ukraine hat eine längere Vorgeschichte.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wolfgang Bittner auf unserer Website.
11:03 Uhr
Zahl der Verletzten durch ukrainische Drohnenattacke auf Tuapse steigt weiter an
Der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, hat auf Telegram mehr Details zum ukrainischen Drohnenangriff auf die Hafenstadt Tuapse an der Schwarzmeer-Küste mitgeteilt. Infolge der massiven Attacke seien zwei Menschen ums Leben gekommen: ein 14 Jahre altes Mädchen und eine junge Frau. Ihre Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden. Zuvor hatte der Politiker den Tod von zwei Kindern im Alter von 5 und 14 Jahren gemeldet.
Kondratjew sprach nun von fünf Verletzten, während er am frühen Morgen noch zwei Verletzte gemeldet hatte. Bei den Opfern handele es sich um ein Kind, drei Frauen und einen Mann. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, die anderen Betroffenen seien am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden, so der Gouverneur.
Ferner berichtete der Gouverneur über Sachschäden. In der Hafenstadt und ihrer Umgebung seien durch herabfallende Drohnenteile sechs Mehrfamilien- und 24 Einfamilienhäuser beschädigt worden. Auch drei Bildungsstätten, darunter eine Musikschule, seien zu Schaden gekommen. In Sotschi seien ein Mehrfamilienhaus, zwei Einfamilienhäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Kinder seien in einem anderen Gebäude des Kindergartens untergebracht worden. Im Hafen Noworossijsk hätten herabfallende Drohnenteile ein ziviles Schiff in Brand gesetzt. Die Flammen seien gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.
10:32 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. April 17 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – fünf,
- Gornostajewka – drei,
- Jubileinoje – vier,
- Kachowka – fünf.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:05 Uhr
Pistorius drängt auf Unterstützung der Ukraine
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin dazu aufgefordert, die Unterstützung der Ukraine trotz der Krise im Nahen Osten nicht zu vernachlässigen. Russland profitiere von den Entwicklungen im Nahen Osten, sagte der SPD-Politiker:
"Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment."
An dem Treffen der Ukraine Defence Contact Group nahmen neben Pistorius und seinem britischen Amtskollegen John Healey auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow teil. Berlin und London leiten die Kontaktgruppe seit April 2025 gemeinsam.
09:33 Uhr
Keine Opfer und Schäden bei zahlreichen ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. April bis 6 Uhr MESZ am 16. April 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 61-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet weder Schäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker ruft jedoch seine Landsleute zur Wachsamkeit auf, da die Attacken aus der Ukraine nach wie vor ziemlich intensiv seien.
09:04 Uhr
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. April bis 0 Uhr am 16. April (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Linienbus und ein Auto zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Personen erlitten Verletzungen. Dabei wurden mehrere Wohnhäuser, zivile Infrastrukturobjekte und Autos beschädigt.
08:31 Uhr
Ukraine meldet massive russische Angriffe: Dicke Rauchwolken in Kiew und Explosionen in Odessa
In der Nacht zum Donnerstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in der Hauptstadt Kiew sowie in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Odessa. Die örtlichen Behörden meldeten mehrere Tote und viele Verletzte.
Am Morgen waren über Kiew dicke schwarze Rauchwolken zu sehen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko seien infolge der Angriffe mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 45 Einwohner seien verletzt worden. Kiews Militärverwalter Timur Tkatschenko meldete zudem Schäden an Geschäfts- und Wohnhäusern in mehreren Stadtteilen. In den sozialen Medien kursierten Fotos und Videos, die das Ausmaß der Schäden zeigten.
Thick black smoke covered Kyiv today.This is due to fires after the Russian attack. pic.twitter.com/9d2NExL58G
— Oleksandr Koval (@DigitalArtKyiv) April 16, 2026Auch in der Stadt Dnjepropetrowsk kam es zu Bränden. Gouverneur Aleksander Ganscha berichtete über mindestens zwei Tote und 27 Verletzte. Bei einem Luftangriff auf die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa seien nach Angaben der örtlichen Behörden sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Zudem seien Infrastrukturobjekte und ein Wohnhaus beschädigt worden.
Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.
08:02 Uhr
Ukrainische Drohnen töten zwei Kinder in Tuapse an Russlands Schwarzmeer-Küste
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Objekte an der russischen Schwarzmeer-Küste mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bestätigte auf der Plattform Telegram die massive gegnerische Attacke. Er bezeichnete den Angriff als terroristisch. Durch herabfallende Drohnenteile seien in der Hafenstadt Tuapse fünf Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Wrackteile stürzten auch in der Siedlung Loo herab. In einem Einfamilienhaus sei das Vordach beschädigt worden, zudem seien dort die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
Der Politiker meldete Opfer unter der Zivilbevölkerung. In Tuapse seien zwei Kinder im Alter von 5 und 14 Jahren ums Leben gekommen. Zwei Erwachsene hätten Verletzungen erlitten. Kondratjew drückte den Angehörigen der Todesopfer sein tiefstes Beileid aus.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
